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Dr. Stephanie Tilly

Universität zu Köln
Seminar für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte

Raum 521
Universitätsstr. 24
50931 Köln
Tel: +49 (0)221 470-23 31
Fax: +49 (0)221 470-52 09

Email: tilly(at)wiso.uni-koeln.de

Im Sommersemester 2017 findet die Sprechstunde donnerstag von 10:00 bis 11:30 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist obligatorisch.

Aktuelle Forschungsinteressen

  • Geschichte der Automobilindustrie
  • Geschichte der Automobil-Zulieferindustrie
  • Unternehmensgeschichte
  • Arbeitsmarktgeschichte
  • Geschichte der Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschafts- und Sozialgeschichte Italiens

Publikationen

Bücher

  • mit Florian Triebel (Hg.), Automobilindustrie 1945-2000. Eine Schlüsselindustrie zwischen Boom und Krise, München 2013.
  • mit Dieter Ziegler (Hg.), Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte Jg. 2010, Heft 1, Themenheft: Automobilwirtschaft nach 1945: Vom Verkäufer- zum Käufermarkt?
  • Arbeit – Macht – Markt. Industrieller Arbeitsmarkt 1900-1929. Deutschland und Italien im Vergleich, Berlin 2006 (= Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte, Beiheft 9).

Aufsätze (Auswahl)

  • Supplier Relations within the German Automobile Industry. The Case of Daimler-Benz, 1950-1980, in: Christian Marx/Morten Reitmayer (Hg.) Rhine Capitalism, Business History Special Issue, Spring 2017 (http://dx.doi.org/10.1080/00076791.2016.1267143).
  • Wirtschaftspolitik und -organisation, in: Karl-Peter Ellerbrock (Hg.), Quellen zur Wirtschaft, Gesellschaft und Technik vom 18. bis zum 20. Jahrhundert aus dem Westfälischen Wirtschaftsarchiv, Münster 2017, S.
  • mit Jonas Scherner und Jochen Streb: Supplier Networks in the German Aircraft Industry during World War II and their Long-term Effects on West Germany’s Automobile Industry during the Wirtschaftswunder, in: Business History,  Volume 56, Issue 6, August 2014, S. 996-1020
  • mit Florian Triebel: Automobilwirtschaft nach 1945. Kontinuität, Krise, Wandel. Eine Einführung, in: dies. (Hg.), Automobilindustrie 1945-2000. Eine Schlüsselindustrie zwischen Boom und Krise, München 2013, S. 1-21.
  • Kooperation in der Krise? Beziehungspraktiken in der deutschen Automobilindustrie von den fünfziger bis zu den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts, in: dies./Florian Triebel (Hg.), Automobilindustrie 1945-2000. Eine Schlüsselindustrie zwischen Boom und Krise, München 2013, S. 155-184.
  • Des partenaires des grands? Contribution à l’histoire de l’industrie de la sous-traitance dans le secteur de l’automobile en Allemagne fédérale à partir de 1945, in: Revue du Nord 92/386, 2010, S. 877-894.
  • Das Zulieferproblem aus institutionenökonomischer Sicht. Die westdeutsche Automobil-Zulieferindustrie zwischen Produktions- und Marktorientierung (1960-1980), in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2010, Heft 1, S. 137-160.
  • Getauschte Arbeit. Das Konzept des Arbeitsmarktes in dogmenhistorischer Perspektive, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2009, Heft 2, S. 169-191.
  • „Jeder siebte lebt vom Auto". Ein Forschungsprojekt zur Geschichte der Automobilwirtschaft, in: Akkumulation 2009, Heft 27, S. 1-11.
  • „Die guten Zeiten … sind vorbei“ – Zum Verhältnis von Automobilindustrie, Politik und Automobilverband in den 1970er Jahren, in: Ruth Rosenberger/Morten Reitmayer (Hg.), Unternehmen am Ende des „Goldenen Zeitalters“. Die 1970er Jahre als Gegenstand der Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte, Essen 2008, S. 209-232.
  • Vom besseren Leben und dem Leben der Besseren. Über die Funktionsweise des Rationalisierungs-Kuratoriums der deutschen Wirtschaft in den Augen zeitgenössischer Beobachter, in: Christian Kleinschmidt (Hg.), Kuriosa der Wirtschafts-, Unternehmens- und Technikgeschichte. Miniaturen einer fröhlichen Wissenschaft, Essen 2008, S. 163-165.

Lebenslauf

Dr. Stephanie Tilly studierte Geschichtswissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Italianistik in Würzburg und Köln. Nach der Mitarbeit in Forschungsprojekten der Universitäten Bocconi/Mailand und Turin promovierte sie im Jahr 2004 an der Ruhr-Universität Bochum im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Von 2005-2007 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin, von 2007 bis 2013 als Akademische Rätin am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte der Ruhr-Universität Bochum tätig. Seit dem Wintersemester 2013/14 vertritt sie den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG)
  • Arbeitskreis für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte
  • Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte
  • Verein für Socialpolitik
  • Arbeitsgemeinschaft für die neueste Geschichte Italiens